
Ist Ihnen unsere "Kirchgeld-Pause" im letzten Jahr (2024) aufgefallen? Wir haben uns als Kirchenvorstand tatsächlich geschämt: schon in den Jahren 2022/23 haben wir Ihr Kirchgeld für die Erneuerung des Kirchplatz-Geländers erbeten. Kleine Schritte wie die neuen Handläufe konnten unternommen werden.
Doch Jahr für Jahr gab es keine Lösung für die Hauptaufgabe: ein neues, sturzsicheres Geländer. Gut 15.000,- € liegen dafür auf dem Konto bereit (bei Vorschlägen, die zwischen 80.000,- und 120.000,- € ausmachen sollten). Denkmalschutz, Sicherheitsbedenken, fehlende Handwerker… – immer und immer wieder sollten wir neu beraten. Eine absolute Geduldsprobe.
In einem waren wir uns allerdings einig: „Als Kirchenvorstand bitten wir Sie nicht um eine erneute Spende , wenn wir nicht zuvor Wort gehalten und das Kirchplatz-Projekt umgesetzt haben.“ Denn darauf sollen Sie sich verlassen können: Ihr Kirchgeld soll nicht auf irgendwelchen Konten herumliegen, sondern Gutes bewirken! Zu hundert Prozent.
Jetzt endlich kommt Bewegung in das Projekt. Durch Unterstützung unseres landeskirchlichen Architekten und mit der Fa. Kultmetall (Fa. Böhle aus Massenhausen), konnten wir eine bezahlbare Lösung finden - und lassen diese nun endlich umsetzen. Aktuell, seit Mitte Oktober, ist die Fa. Böhle mit der Herstellung des Geländers beschäftigt. Nach Verzinkung und Pulverbeschichtung wird es eingebaut. Hoffentlich noch im November/Dezember, wenn das Wetter mitspielt.
Wir freuen uns, bald schon einen Schlusspunkt an diese langwierige Herausforderung setzen zu können.
Danke auch Ihnen für die Geduld!
Bei den Gesprächen über das Geländer kam noch eine weitere Idee für die Gestaltung des Kirchplatzes auf: es stellte sich nämlich die Frage, was mit den alten und zum Teil schiefen und nicht mehr schönen Pfosten geschehen soll, die kein Geländer mehr brauchen. Sie einfach zu entfernen, würde die Gefahr in sich bergen, dass einfach Autos auf dem Kirchplatz abgestellt würden.
Doch genau das war die zündende Idee: die Parksituation um die Kirche ist sehr beengt. Und mehrfach erwies es sich als Problem, wenn Menschen mit Gehbehinderungen keinen Parkplatz fanden. So prüfen wir nun, ob und wie wir behindertengerechte Parkplätze in der Nähe des Nordeinganges schaffen können. Unsere Hoffnung ist auch, dass durch Förderung des Kirchenkreises Mittel übrig bleiben, um diese Gedanken bald schon umsetzen zu können.
Sie dürfen also weiter gespannt bleiben!